Ingolf Timpner, geboren in Mönchengladbach, war ein Düsseldorfer Künstler, dessen Hauptwerk aus analoger Schwarz/weiß- Fotografie besteht, wobei er ab 2007 Fotoarbeiten auch von Hand colorierte.
Er begann im Alter von 15 Jahren in dem Bewusstsein, ein Künstler zu sein, zu fotografieren. In den letzten zwei Jahren seines Lebens schuf er zusätzlich magisch-mystisch wirkende Skulpturen und Objekte aus Knochen, Fell, Leim und Mullbinden sowie poetische Sprachgebilde. Das Kernthema seines Werkes beschrieb Ingolf Timpner mit den Begriffen „Die Zeit, das Sein und der Tod.“
Als Künstler war er Autodidakt. Von 1989 bis 1991 lebte er in Paris, wo er insbesondere Kontakt zu Galerien hatte, die sich intensiv mit Fotografie als Kunstform befassten.
Sein Werk befindet sich in verschiedenen öffentlichen und privaten Sammlungen, u.a. in der Bibliothèque Nationale Paris (F), dem Museum Ludwig, Köln, dem Christian Daniel Rauch Museum, Bad Arolsen, E.ON Düsseldorf und den Österreichischen Landesmuseen.